Eine Spende für das "Patenkind"
Die Eröffnung des Römerparks am Tag des offenen Denkmals war eine
gute Gelegenheit für die Schüler und Lehrer des Johannes - Turmair
- Gymnasiums, ihr "Patenkind" wieder einmal unter die Fittiche zu
nehmen. Nachdem die Übernahme der Patenschaft vor einigen Jahren noch auf
der grünen Wiese zelebriert werden musste, bildete diesmal bereits der
große hölzerne Nachbau eines Römertores auf dem Spielplatz den
würdevollen Hintergrund.
Neben den eindrucksvollen professionellen Legionären, die in voller Waffenmontur
angetreten waren, verkörperten die Schüler des JTG vor allem das bunte,
zivile Leben der Römer.
Hinter der von Herrn LAss Fellinger getragenen Standarte führten drei Fanfarenbläser
den Einzug an. Daran schlossen sich der Konsul in Begleitung von Liktoren mit
ihren Rutenbündeln und einem Triumphwagen. Die Senatoren führten eine
Sänfte mit und wurden von ihren charmanten Damen begleitet. Den Abschluss
bildeten die zwei Organisatorinnen StRin Kölnberger und OStRin Geier mit
StR Jungtäubl.

Durch die Eröffnungsveranstaltung führten sehr amüsant und
eloquent Katharina Sollfrank und Adrian Dombroth, die von der Höhe des
Römertores aus jeweils Lateinisch und Deutsch das Programm verkündeten.

Im Anschluss an die Reden von Frau Bürgermeisterin Stelzl, Herrn Prammer
und Herrn Bär überreichte StD Erich Englberger im Namen des Johannes-Turmair-Gymnasiums
einen Spendenscheck über 210 Euro. Diese Summe hatten die Schüler
auf dem letzten Sommerfest für den Römerpark gesammelt.

Danach boten die Lehrer des JTG dann eine kostenlose Kinderbeschäftigung
an, die hervorragend angenommen wurde. Bis zum Ende der Veranstaltung bastelten
die Kinder Efeukränze, Mosaike und Schriftrollen. Alle diese Gegenstände
durften sie als Erinnerung an den Römerpark mit nachhause nehmen. Sie spielten
Spiele, die schon die alten Römer gespielt hatten und waren überrascht,
dass diese gar nicht so weit von unseren modernen Spielen entfernt waren.

Auch so mancher Erwachsene betrachtete interessiert die Hintergrundinformationen
über antike Spiele auf den zwei Schautafeln oder holte sich Anregungen
aus der aufgelegten Literatur für die Spieleabende im Kreis der Familie.
Das schönste Spielzeug waren aber der Streitwagen und die Sänfte,
die ständig über den gesamten Römerpark hinweg in Bewegung blieben.

Der Dank gilt allen Schülern, die es sich nicht nehmen ließen an
einem Sonntag in den Ferien und trotz des kalten Windes in ihre Römerkleidung
zu schlüpfen sowie den beteiligten Lehrkräften.
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