Termine

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27.04.17

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08.05.17 - 12.05.17

Einschreibewoche für die Aufnahme in Jg. 5

09.05.17

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Geschichte des JTG

 

Collegium Soc:Jesu "Straubing Sambt dem Seminario"

Das Jesuitengymnasium

1631 Nach langen Bemühungen gelingt es den Bürgern Straubings und dem Kurfürsten, eine eigene Höhere Schule nach Straubing zu holen:
Gründung des Gymnasium durch die Jesuiten
1634-1636 Schwedenkrieg und Pest unterbrechen die Blüte:
Plünderung und Zerstörung; die Lehrer fallen der Pest zum Opfer, die Schüler sind zerstreut
danach: Beginn des Wiederaufbaus (bis 1663) 
1666-1773 Zeit der Entfaltung:
  • Barockisierung der Kirche und Neubau des Gymnasiums unter Beteiligung des Kurfürsten (siehe Bild oben)
  • Der Spanische und der Österreichische Erbfolgekrieg belasten durch Einquartierungen, Lazarett und Kontributionen, richten aber keinen größeren Schaden an
  • Durch Stiftungen und die Einrichtung des Seminars können auch mittellose Schüler aufgenommen werden
1773 Aufhebung des Jesuitenordens: 142 Jahre Schulgeschichte abgeschlossen


 

Das Staatliche Gymnasium

1773-1830 Zeit der Experimente und Krisen
1773 Staat übernimmt Schulen der Jesuiten, hat aber keine Lehrer: 
Ex-Jesuiten, Weltgeistliche, Benediktiner und später Prämonstratenser übernehmen den Untericht. 
Verschiedene Schulordnungen und Reformrichtungen wechseln sich ab. 
Ausbildung der Realklassen
1780 Das Gymnasium wird Opfer des Stadtbrandes:  
verschiedene Notunterkünfte
1803 Säkularisierung: Verstaatlichung der Klöster: 
Das Gymnasium und die neugegründete Bibliothek werden im aufgelösten Karmeliterkloster angesiedelt
1810 Aus Geldmangel wird nur noch ein Gymnasium pro Bezirk am Regierungsort genehmigt: 
Trotz eindringlicher Bitten der Bürgerschaft wird das Gymnasium in Straubing geschlossen
1814/15 absoluter Tiefstand: nur noch Lateinschule mit 3 Klassen und 118 Schülern
1816 Durch die Hartnäckigkeit der Bürger und ihre Bereitschaft, die Besoldung selbst zu übernehmen, darf wieder ein Gymnasium aufgebaut werden: Wiedergeburt
1824 erster weltlicher Rektor: Johann Peter Hölzl (Sohn Felix Hölzls)
1819-29
Schülerzahl 3530          
Stände Höhere Bürger Bauern unterstützt teilweise ganz
Schüler 689 
20%
1656 
47%
1195 
32%
1236 
35%
846 
24%
378 
11%
 
  Die Finanzierung wächst der Stadt über den Kopf, sie steht vor dem Schulbankrott
   
1830-1874 Wende und Wandlung
 1830 Der Staat hat ein Einsehen und auf direkte Anweisung Ludwigs I. übernimmt er den Aufwand für das Gymnasium
1850 Straubing ist Mittelpunkt der Höheren Bildung, besonders der armen Gegend jenseits der Donau. Dreiviertel der Schüler würden die Schule nicht aus eigenen Mitteln bezahlen können.
  Neue Fächer
Französisch: seit 1854 nicht mehr Wahl- sondern Pflichtfach 
Englisch: 1855 Wahlfach (1926 Pflichtfach)
Stenographie; Italienisch: 1869 Wahlfächer 
Naturkunde: 1867 Pflichtfach
   
1874-1918  Entfaltung
1891 5 Klassen Lateinschule und 4 Klassen Gymnasium werden zu 9 Klassen Gymnasium zusammengeführt
1900 Karmelitenseminar
1906 Bau des Bischöflichen Knabenseminars
1908 Hohe Schülerzahlen führen zu Raumnot: 
Auf dem Küchengartengelände des Karmelitenklosters wird das neue Gymnasialgebäude errichtet (Stadtgraben, heute Berufsschule)
1914-18 Erster Weltkrieg
6 Lehrer und 163 Schüler werden eingezogen, davon fallen 1 Lehrer und 25 Schüler
   
1918-45 Tradition in der Bewährung:
1919 Eingliederung der Entlassenen, Tradition im Spannungsfeld des Neubeginns
1922 erstmals werden Mädchen aufgenommen; Erhöhung der Notenstufen von 4 auf 5
1931 Höhepunkt: 300-Jahr-Feier: 
541 Schüler, davon 204 Bischöfl. Seminaristen mit 37,7% , und 33 Mädchen mit 6% Anteil
1931/32 In den oberen Klassen machen sich weltanschaulich-politische Auseinandersetzungen bemerkbar (NS-Schülerbund!)
ab 1933 formal-korrekte "Gleichschaltungs-Anpassung"
Es wird versucht, die alte humanistische Tradition beizubehalten, das Gymnasium gilt der Partei als "Hort reaktionären Denkens"
1936 84% der Stadt- und Fahrschüler gehören NS-Organisationen an. Die Jugend ist gleichgeschaltet
1938  Das Gymnasium wird in eine "Oberschule" umgewandelt. Leibeserziehung steht im Zeugnis an erster Stelle des Fächerkanons, Religion an letzter, Griechisch entfällt. 
Auch der letzte Hort, die Seminaristen, werden Teil der Staatsjugend, da sie sonst keine Schulgeldermäßigung erhalten.
1939  Zweiter Weltkrieg
14 Lehrer werden eingezogen
1940-45 507 Schüler werden eingezogen, davon fallen 137, ebenso drei Lehrer
trotz erschwerter Umstände, Ernte- und Flakeinsätzen, Fliegeralarm wird der Unterricht weitergeführt
1944 Räumung der Schule für ein Kriegslazarett aus dem Osten
verschiedene Ausweichquartiere werden bezogen
   
1945 bis heute Restauration und Reform
1945 alle Schulen geschlossen, alle Lehrer entlassen, Fragebogen zur Entnazifizierung, Gymnasialgebäude ein UNRA-Heim, Realschulgebäude ein Lazarett, die Schüler seit Februar ohne Schule
1.12.1945 Beginn des Schuljahres für die unteren vier Klassen: Doppelanstalt mit einem humanistischen Gymnasium und einer Oberrealschule
Unterricht zunächst in der "Aufbauschule", dann im Realschulgebäude im halbtäglichen, später täglichen Wechselunterricht der zwei Schulen
1947 Rückehr in das Gymnasialgebäude am Stadtgraben
schwierige Bedingungen: 
Lehrerwechsel, überfüllte Klassen, geringe Beheizung, mangelhafte Unterrichtszeit, fehlendes Schreibpapier und Schreibzeug, Mangel an Lehrmitteln, Ausfall der Lehrbücher
1952 Trennung der Oberrealschule und des Gymnasiums
Wiederaufbau im Bemühen um die Weiterentwicklung humanistischer Tradition
1961-65 Oberstufenreform: Fächer können abgewählt werden; Vorabitur in Mathematik 
Änderung der Fächerfolge: Englisch als 2.Fremdsprache; Physik und Chemie
1966 als individueller Name wird "Johannes-Turmair-Gymnasium" gewählt 
historischer Wendepunkt: statt Griechisch kann als 3. Fremdsprache auch Französisch gewählt werden:  
Neusprachlicher Zweig
1966 bis 1976  Raumnot und Auslagerung von Klassen
  die Jugendunruhen schlagen an der Schule gemäßigte Wellen
1976 Einführung der Kollegstufe
1977/78 Entdeckung des Heliandfragments in der "Staatlichen Bibliothek" durch den Bibliothekar OstR Alfons Huber
1982 Umzug ins neue Schulgelände am Peterswöhrd
1994 Einrichtung des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zweiges
1999 Neuer Zweig: Europäisches Gymnasium mit Schwerpunkt auf Fremdsprachen, Naturwissenschaften und Förderung der Kreativität 
Herbst 2004 Einführung des G8 (Nur noch 8 Jahre Gymnasium)
18.10.2005 Einweihung des Anbaus(sechs neue Klassenräume, je zwei Physik- und Musikräume)
Herbst 2006 Eröffnung der Mensa (120 Essensplätze)
Herbst 2008 Mobile Klassenzimmer für die wachsende Schülerzahl