Wasserforscher am JTG

Da trinkbares Süßwasser oft aufwendig aus tiefen Brunnen gefördert werden muss, recherchierten die Teilnehmer am Wahlunterricht "Jugend forscht" nach verschiedenen Funktionsweisen von Pumpen. Schließlich wurde aus Abfallmaterialien (Elektromotor aus einem defekten DVD-Player, leeres Kinderüberraschungsei, alter Stift, ...) eine funktionstüchtige Wasserpumpe gebaut und ausgiebig getestet!
Wie könnte Wasser besser investiert werden, als zum Gießen von frischem Gemüse? Unterstützt von Frau Felder aus dem Wasserforscherteam in München bastelten die Schüler der Jahrgangsstufe 5 aus mitgebrachten Abfällen wie leeren PET-Flaschen oder Tetrapaks bunte Pflanzgefäße und säten zahlreiche Samen in der Erde aus dem Schulgarten. Schon wenige Tage später begrüßten erste Kressepflänzchen die Frühlingssonne!
Im Rahmen des Workshops spürten die Wasserforscher auch verstecktes Wasser in unseren Lebensmitteln auf: Sie entdeckten alsbald, dass für eine sättigende Mahlzeit viel mehr Wasser eingesetzt werden muss, wenn das Essen aus warmen Regionen der Erde importiert wird, oder Tiere bei der Erzeugung der Nahrung beteiligt sind. Frisches Gemüse aus dem Garten ist also nicht nur gesund und schmeckt lecker, es hilft auch den begrenzten Vorrat an (Trink-)Wasser zu sparen!

OStR Ederer, Wahlunterricht Jugend forscht