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Religion
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„Wie hältst du`s mit der Religion ?“ |
„Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.“ (Art. 1 Abs. 1 Satz 3 BayEUG)
Bereits beim ersten Blick auf diese Zeilen aus dem Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz wird offenkundig, dass eine Schule ohne Religionsunterricht ihren Bildungsauftrag im Grunde nicht ausreichend erfüllen könnte und somit an „Profil“ und Kontur einbüßen müsste.
Das heute verblasste, weil stark abgenutzte, Allerweltswort „Profil“ (von it. „filo“; lat. „filum“: Faden, Strich) wirkt hier in keiner Weise aufgesetzt oder künstlich. Vielmehr gehört unser Fach in der Tat in seiner konfessionellen und religiösen Differenziertheit und zusammen mit Ethik zum wertbezogenen Kernbereich von Schule, der ihr – wie die Wortherleitung erhellt – ihren (roten) „Faden“ verleiht.
Im Bewusstsein dieser Aufgabe und des damit verbundenen Anspruchs will der Religionsunterricht beider Konfessionen am Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing neben der Vermittlung der lehrplanmäßigen Inhalte, denen sich jeder Pflichtunterricht zu stellen hat, unsere Schülerinnen und Schüler auch in einem übergreifenden Sinne „bilden“: Durch die Erschließung von Werten, die Hilfe bei der Ausbildung von Beziehungsfähigkeit und die Hinführung zur Übernahme von Verantwortung in Schule, Familie, Gesellschaft und Kirche.
Was sind die Ziele des Religionsunterrichts im Einzelnen?
Durch unsere inner- und außerunterrichtliche Arbeit wollen wir Kollegen aus der Fachschaft Religion
• unseren Schülerinnen und Schülern die Auseinandersetzung mit religiösen und existentiellen Fragen, mit der Frage nach Gott und nach dem Sinn menschlichen Lebens ermöglichen und so zu ihrer Lebensorientierung beitragen
• durch die Information über andere Religionen, Weltanschauungen und Wertesysteme in und außerhalb der Kirche eine Hilfestellung bei der Entwicklung ihrer persönlichen Meinung und Glaubensüberzeugung geben
• deutlich machen, dass die Kenntnis und Verwurzelung in der eigenen Tradition auch zur gelebten Toleranz mit anderen Kulturen und Religionen befähigt
• über destruktive gesellschaftliche und (pseudo-)religiöse Entwicklungen (z.B. Fanatismus, Extremismus, Sekten ...) nicht nur informieren, sondern auch Perspektiven aus christlicher Sicht aufzeigen
• das Engagement für Gerechtigkeit, Schöpfung, Frieden, Solidarität und Menschenwürde als persönliche Verantwortung erkennen lassen
• kirchliche Gemeinden und Gemeinschaften vorstellen und zum Kennenlernen einladen.
Wie sieht das konkret aus?
Mit zahlreichen Projekten und Aktionen bereichert und gestaltet unsere Fachschaft (nicht nur) das religiöse Leben am JTG: Neben rein schulpastoralen Aufgaben, wie die Gestaltung von Schulgottesdiensten und zahlreichen Meditations-Angeboten in der Adventszeit, seien die Beteiligung an Projekttagen, die Durchführung von Besinnungstagen in der 10. Jgst. sowie (derzeit) die Aufgaben der Verbindungslehrer und der Aufbau eines Arbeitskreises „Religiöses Leben“ im Rahmen der SMV-Arbeit erwähnt.
OStR Markus Sabinsky
für die Fachschaft Katholische und Evangelische Religionslehre
Folgende Lehrer(innen) unterrichten am JTG Kath. Religionslehre:
Fachbetreuer OStR Söldner
Dipl. Theologe Bielmeier
StD Englberger
StRin Margraf
OStR Dr. Röttger
StRin Rumpler
OStR Sabinsky
StR Wolf
