Schulsanitätsdienst
Schulsanitäter des JTG stellen sich in der Pause am Informationsstand den Fünftklässlern vor und geben einen kleinen Einblick in ihre Arbeit
Aktionstag SSD
Seit dem Schuljahr 2009/10 gibt es am Johannes-Turmair-Gymnasium mittlerweile einen Schulsanitätsdienst. Er ist aus dem Schulleben nicht mehr wegzudenken. Die fünfzehn Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangstufen 10 bis 12 helfen nicht nur bei kleineren Verletzungen, sie sind auch in der Lage bei schwerwiegenden Notfällen qualifiziert lebensrettende Maßnahmen einzuleiten und die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes zu überbrücken. Aber nicht nur die Erstversorgung bei Unfällen zählt zu den Leistungen des Schulsanitätsdienstes. Durch ihr Engagement vermitteln die Schulsanitäter ihren Mitschülern grundlegende Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Einsatzbereitschaft.
Um dem Schulsanitätsdienst auch weiterhin Popularität und Unterstützung zu sichern und noch mehr junge Leute für die Erste Hilfe zu begeistern, fand am 20. Oktober 2011 der Bayernweite Aktionstag Schulsanitätsdienst im Rahmen der „Woche der Nachhaltigkeit und Gesundheit“ statt. Bayernweit waren alle Schulsanitätsdienste dazu aufgerufen, sich an diesem Tag an ihren Schulen zu präsentieren, um so ihre Arbeit bekannter zu machen.
Auch die Schulsanis des JTG nahmen an dem Aktionstag mit einem kleinen Infostand während der Pause teil.
Dort konnten vor allem die Fünftklässler erkunden, wer gemeint ist, wenn es in einer Durchsage z. B. heißt: „Der Schulsanitätsdienst kommt bitte zur Sporthalle.“ Neben dem Inhalt eines Erste-Hilfe-Kastens konnte man sich ein Blutdruck-Messgerät genauer betrachten und sich dessen Funktionsweise erklären und demonstrieren lassen.
Das besondere Highlight am Infostand war jedoch eine vom BRK (Kreisverband Straubing-Bogen) bereitgestellte Übungspuppe zur Beatmung und Herzdruckmassage im Falle eines Kreislaufstillstandes. Trotz anfänglicher Skepsis wagten es dennoch einige tapfere Helfer, nach einer kurzen Einweisung durch die Schulsanis selbst Hand anzulegen:
Infostand
Ob sich die Schülertrauben um den Informationsstand auch ohne kleine Geschenke wie Pflasterstreifen, Teddykarten und Bonbons gebildet hätten, wird sich wohl nicht mehr restlos aufklären lassen.
StR Martin Ederer, Ausbilder in Erste Hilfe und SSD-Betreuungslehrer