Suchtprävention
Suchtprävention - Am Nerv der Zeit
„Schlechte Gewohnheiten kann man nicht die Treppe hinunter stoßen, man muss sie Stufe für Stufe hinunterboxen." H. Hesse
Wer kennt sie nicht die Süchte, die überall lauern und so schwer wieder loszuwerden sind.
Wäre es also nicht das Beste, erst gar nicht damit anzufangen. Das gelingt jedoch nur, wenn man die Strukturen durchschaut, die Gefahren genau kennt.
Unser Ansatz beginnt bereits in der 6. und 7. Jahrgangsstufe mit der Stärkung des Selbstwertgefühls sowie der Problematik von Mobbing, gerade mit Hilfe moderner Medien.

Das Wahlfach Judo (W. Pöschl), „Nettikette“ im Unterricht (G. Bielmeier) sowie die Zusammenarbeit mit Referenten der Polizei Straubing zum Thema „Mobbing mittels Internet und Handy“ soll zum einen das Selbstwertgefühl unserer Schüler stärken als auch ein Bewusstsein für falsches Verhalten schaffen.
In unserer 8. Jahrgangsstufen bewährt sich seit Jahren die Suchtprävention im Bereich „Illegale Drogen“ in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein DrugSTOP e.V. Regensburg, der workshops mit den Klassen und Eltern-Informationsabende durchführt.
Die 8. Klassen beschäftigen sich zudem im Rahmen des Projektes „Be smart – don’t start“ mit den Gefahren des Rauchens und begegnen dieser Problematik auch in der 9. Klasse wieder, wobei hier vor allem die Gefahren des Alkohols verdeutlicht werden. Diverse Theaterbesuche und externe Kontaktpartner wie Herr Kronfeldner der Polizeiinspektion Straubing und Referenten der Hanns-Seidel-Stiftung vertiefen diese Thematik. Gerade für die jungen angehenden Verkehrsteilnehmer erachten wir das Thema „Alkohol“ als einen bedeutenden präventiven Beitrag zu deren Sicherheit.
Jahrgangsübergreifend, schwerpunktmäßig jedoch in den 10. Klassen angesiedelt, befasst sich der letzte Baustein der gesamten Suchtprävention mit dem Problem der Handy- und Computerspielsucht. Kritische Bühnenaufführungen wie „Sprich mit mir“ des Theaters Weimar oder Themenabende der Medienreferentin A. Baumgartner versuchen aufzuklären und wachzurütteln.
J. Maag, Suchtbeauftragte am JTG