help! Gib MOBBING keine Chance
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110 Siebtklässler besuchen am 11. November 2011 das Theaterstück „help!"
Prävention kann nur dann funktionieren, wenn sie fortlaufend praktiziert wird, deshalb passt dieses Theaterstück sehr gut zur Suchtpräventionsarbeit in unseren 7. Klassen.
Die Siebtklässler begaben sich am Freitag nach der 2. Stunde zusammen mit den begleitenden Lehrkräften und dem Schulleiter Herrn Metken zum Anstatt-Theater (Alter Schlachthof) um dort ein Zwei-Mann-Theaterstück über die Strukturen von Mobbing anzusehen:
Der Schüler Konrad lebt bei seinem alkoholsüchtigen Vater und benutzt die Schule als Ventil, um dort Bernhard regelmäßig zu erpressen und von dem Geld Drogen zu kaufen. Er gerät dabei unmerklich in eine Spirale der Gewalt, aus der auch er nicht auszusteigen vermag. Als der verzweifelte Bernhard nach einem Selbstmordversuch im Krankenhaus liegt, kommen Konrads Machenschaften nach und nach ans Tageslicht. Allmählich wird er sich der Konsequenzen bewusst und merkt, dass er derjenige ist, der Hilfe braucht. Dies wird ihm das ganze Stück hindurch mittels einer personifizierten Form von Hilfe gezeigt, d.h. die Hilfe umgibt ihn stets in Form einer Person, bleibt aber passiv. Erst als er erkennt, dass er sich Hilfe holen muss und sich damit seine Situation eingesteht, kann er den Teufelskreis durchbrechen.
Die Schauspieler des DuoPerPlex haben die Handlung bewusst aufs Wesentliche reduziert und mit sich wiederholenden Handlungen gearbeitet, um die eingeschliffenen Abläufe von Mobbing aufzuzeigen und schließlich die Veränderungen im Lebens Konrads zu verdeutlichen, z.B. als Bernhard nicht an der gewohnten Stelle steht oder als sich der Schulleiter immer mehr einmischt.
Schüler störten sich etwas am offenen Schluss (man weiß nicht, welchen Weg Konrad wählen wird) und daran, dass Konrad sich weder beim Mobbing-Opfer Bernhard entschuldigt noch ihn im Krankenhaus besucht.
J. Maag
