Bei sonnig-kaltem Winterwetter unternahm der Geographie-Kurs der Q13 von Herrn Greil eine stadtgeographische Fußexkursion durch Straubing. Ausgehend von der Basilika St. Peter, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Kern des spätrömischen Kastells erbaut worden war und heute das Wahrzeichen der Straubinger Altstadt ist, ging es entlang des Allachbachs weiter in Richtung Stadtplatz. Dabei wurden städtebauliche Entwicklungen wie die Gentrifizierung oder die zunehmende Verdrängung von Industrie- und Handwerksbetrieben aus dem Innenstadtbereich anhand passender Beispiele unter die Lupe genommen. Der Stadtplatz selbst bot neben der stadthistorischen Gebäude- und Straßengrundrissanalyse auch Raum für eine kleine Stärkung. Die historische Funktion und der neuzeitliche Wandel der Stadtbefestigung wurde den Schülern vom Kinseherberg aus über den Pulverturm und das Spitaltor bis hin zum Herzogschloss verdeutlicht. Trotz der Minustemperaturen war der Unterrichtsgang eine gewinnbringende praxisnahe Ergänzung zum Geographieunterricht der Oberstufe.