Mit großem Interesse und reger Beteiligung fand am Johannes-Turmair-Gymnasium der Schnupperabend „EinFach Latein“ statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen kamen gemeinsam mit ihren Eltern, um das Fach Latein und die Schule näher kennenzulernen.
Die Kinder konnten in vier Gruppen eine erste lebendige und spielerische Lateinstunde bei Schulleiterin Andrea Kammerer und Lateinlehrerin Stefanie Lohner erleben und dabei in die Welt der Römer eintauchen. Außerdem begegneten sie bei Musiklehrer Thomas Knapek rhythmischen Herausforderungen oder bei Mathematiklehrer Peter Jantsch mathematischen Knobeleien.
Gleichzeitig erhielten die Eltern interessante und motivierende Einblicke in Sinn und Nutzen des Lateinunterrichts. In einem informativen und anschaulichen Vortrag erläuterte der renommierte Fachdidaktiker und Lehrbuchautor Clement Utz, warum Latein auch und gerade heute eine wertvolle Grundlage für sprachliches Denken, Textverständnis und schulischen Erfolg darstellt. Besonders beruhigend für viele Eltern war seine klare Botschaft: Latein ist keineswegs schwieriger als andere Fächer, sondern gut erlernbar; es ermöglicht Erfolgserlebnisse und die Begegnung mit hochinteressanten Texten und Themen. Im Anschluss blieb ausreichend Zeit für individuelle Fragen und persönliche Gespräche.
Ein Höhepunkt des Abends war die anschließende Aufführung der Unterstufentheatergruppe von Franziska Maier, die mit Spielfreude und Engagement ihr Können zeigte und bei Kindern wie Erwachsenen großen Applaus erntete. Das selbst entworfene Stück verknüpfte geschickt die alte Bibliothek der Schule, den Schulgarten und die Mensa mit Latein und der Antike.
Der Schnupperabend machte deutlich: Latein am Johannes-Turmair-Gymnasium ist lebendig und offen für alle, die neugierig sind.
Viele Besucherinnen und Besucher nutzten im Anschluss die Gelegenheit, das „Holzhaus“, den fast fertiggestellten Neubau der Schule, in Augenschein zu nehmen, der am 13. Februar eingeweiht und dann von den Schülern bezogen wird.








