Vergangene Woche unternahm das Leistungsfach Geographie eine zweitätige Exkursion in die rasant wachsende Ost-Metropole Leipzig. Wie es der Lehrplan auf erhöhtem Anforderungsniveau vorsieht, sollten sich die Schüler bei der Planung, Organisation und Durchführung der Erkundung unter dem Rahmenthema Stadtgeographie aktiv beteiligen und bereicherten den Besuch in der größten Stadt Sachsens mit zum Teil lebendigen Referaten vor Ort, welche die eisigen Temperaturen fast vergessen ließen. So zeigten die Kursteilnehmer beispielsweise, dass das schneebedeckte Leipzig eine der grünsten Großstädte Deutschlands ist und mit dem Naherholungsgebiet Auwald einen der größten erhaltenen Auwaldbestände in Mitteleuropa aufweisen kann. Darüber hinaus veranschaulichten die Referenten eindrücklich, wie soziale Strukturen Stadtentwicklungsprozesse beeinflussen, und bewiesen dies beispielsweise am gentrifizierten Stadtteil Plagwitz. In Ergänzung an die Vorträge zur historischen Entwicklung von Leipzig als Handels-, Industrie- und Bildungsstandort erhielten wir zudem eine kurzweilige Stadtführung durch ein original Leipziger Urgestein. Nach den intensiven Vorträgen blieb aber natürlich auch noch Zeit für ein gemütliches Beisammensein am Abend.

Am Ende der Exkursion bekamen die Schüler nicht nur einen umfassenden Eindruck von einer modernen Großstadt, sondern empfanden die Exkursion auch als bereichernden „kleinen“ Abschluss, bevor die finale Lernphase für das Abitur beginnt.

StRin Franziska Maier