
Wenn antike Texte auf kreative Köpfe treffen: Raphael Friedl und Paulo Goetz vom Johannes-Turmair-Gymnasium haben beim Landeswettbewerb Alte Sprachen ihr Können unter Beweis gestellt. Unter knapp 1000 Teilnehmern aus ganz Bayern qualifizierten sie sich für die zweite Runde und gehören damit offiziell zu den 50 besten Latein-Schülern des Freistaats.
In der anspruchsvollen Zwischenrunde mussten die Q13-Schüler innerhalb von drei Stunden eine Passage aus Ovids „Tristien“ interpretieren. Darin thematisiert der vom Kaiser ans Schwarze Meer verbannte Dichter seinen schmerzhaften Abschied aus Rom. Die besondere Herausforderung: Neben der Analyse war kreative Transferleistung gefragt. Die Schüler verfassten einen Leserbrief aus der Perspektive einer Person, die heute ihre Heimat verlassen muss.
Als Anerkennung für diese Leistung wurden die angehenden Abiturienten nun mit Urkunden und Buchpreisen ausgezeichnet.
Das Foto zeigt (von links nach rechts): Fachschaftsleiter Albert Jungtäubl, Raphael Friedl, Paulo Goetz (beide Q13), Schulleiterin Andrea Kammerer
