„Neu“ ist nicht immer besser – unter diesem Motto verwandelten die Klassen 10a und 10b unsere Schule für einen Tag in eine nachhaltige Modemeile. Mit einer groß angelegten Kleidertauschparty zeigten unsere Schülerinnen und Schüler, dass bewusster Konsum nicht nur sinnvoll ist, sondern auch jede Menge Spaß macht.

Warum Fast Fashion hinter uns lassen?

Fast Fashion – das bedeutet billige, kurzlebige Trends, die oft unter ethisch bedenklichen Bedingungen in Niedriglohnländern produziert werden. Die ökologischen und sozialen Folgen sind gravierend: von der Ausbeutung von Arbeitskräften bis hin zu massiven Umweltbelastungen durch den Einsatz von Chemikalien.

Genau hier wollten unsere Zehntklässler ein Zeichen setzen. Ihr Ziel: „Slow Fashion“ fördern, also einen nachhaltigen und reflektierten Umgang mit unserer Kleidung. Anstatt ständig Neues zu kaufen, bietet ein Kleidertausch die perfekte Alternative, um alten Lieblingsstücken ein zweites Leben zu schenken.

Vom Stöbern zum bewussten Konsum

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung war das Engagement am JTG groß: Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte hatten die Möglichkeit, saubere und noch gut erhaltene Kleidung abzugeben. Am Tag der Party öffnete sich dann das „Pop-up-Sortiment“ für die gesamte Schulfamilie. Es wurde fleißig gestöbert, anprobiert und das ein oder andere neue Lieblingsstück gefunden – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Nachhaltigkeit bis zum Schluss

Das Projekt überzeugte nicht nur durch die Tauschaktion selbst, sondern auch durch Konsequenz: Was nach der Veranstaltung übrigblieb, landete nicht im Müll, sondern wurde komplett an das Bayerische Rote Kreuz gespendet. So profitierten von dem Projekt am Ende nicht nur wir am JTG, sondern auch Menschen, die Unterstützung benötigen.

Unser Fazit: Ein kleiner Schritt, große Wirkung

Die Kleidertauschparty hat gezeigt, dass Umweltschutz und Mode wunderbar zusammenpassen. Wir als Konsumentinnen und Konsumenten haben es in der Hand, die negativen Auswirkungen von Fast Fashion einzudämmen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Klassen 10a und 10b für diese gelungene Initiative, die uns alle dazu angeregt hat, unsere eigenen Kaufgewohnheiten einmal kritisch zu hinterfragen.

StRin Franziska Maier