Im Rahmen unseres P-Seminars besuchten wir die Jugend-Theatergruppe des Paul-Theaters, um mehr über Schauspiel und Bühnenarbeit zu lernen.
Zu Beginn gingen wir in verschiedenen Geschwindigkeiten und in verschiedenen Szenarien über die Bühne, um ein Gefühl für diese zu bekommen. Danach machten wir gemeinsam ein Aufwärmspiel, das „Pinguin-Spiel“. Dabei watschelt man wie ein Pinguin und schreit laut auf und springt, als würde man sich erschrecken, dies wiederholt dann der Gegenüberstehende. Danach springt man selbst wieder, schreit und dreht sich um, dann folgt die andere Person, dies geht immer so weiter, bis alle Spieler aufgesammelt wurden. Dieses Spiel dient dazu, die Stimme aufzuwärmen und um sich schon ein wenig auf das Schauspielern einzustimmen.
Darauf folgte dann die Aufführung unseres Stücks, die relativ flüssig ablief. Es auf der Bühne zu proben, half uns, ein besseres Verständnis für unsere Bewegungsabläufe zu bekommen. Nach Ende des Stücks bekamen wir Feedback von den Mitgliedern der Theatergruppe. Sie gaben uns hilfreiche Tipps, beispielsweise erklärten sie uns, wie wir uns am besten auf der Bühne platzieren sollen, so dass das Publikum uns gut sehen kann. Außerdem rieten sie uns, lauter und deutlicher zu sprechen und unser Schauspiel mit Gestik zu unterstreichen. Auch auf kleine Ungenauigkeiten, wie zum Beispiel die Reihenfolge der Zwerge, wiesen sie uns hin. Diese Rückmeldung war sehr hilfreich und ist einfach umzusetzen.
Zum Schluss spielten wir noch zwei Spiele, „Freeze“ und das „Ha-He-Ho-Spiel“. Bei „Freeze“ geht es darum, eine Szene, die einige Schauspieler spielen, zu unterbrechen durch das Rufen von „Freeze“. Dann geht man in die Szene und verändert sie in eine andere Richtung. Hierbei geht es also um das Improvisieren und die eigene Ideenfindung. Bei dem „Ha-He-Ho-Spiel“ ging es um schnelle Reaktionszeit und darum, sich an den Ablauf zu erinnern. Bei dem Spiel musste man je nach Situation seine Arme in eine bestimmte Richtung strecken und „Ha“, „He“ oder „Ho“ rufen, dann wurde das Spiel mit der Zeit immer schneller. Dieses Spiel führte zu einem spaßigen Abschluss. Am Ende machten wir noch gemeinsam ein Foto.
Der Besuch bei der Theatergruppe hat viel Spaß gemacht und uns bei unserem Theaterstück und unserer Bühnenpräsenz sehr weitergebracht
Eva Speigl, 11b



