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Schulbroschüre

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Termine

30.05. - 04.06.2022

JTG-Schüler in Prag

24.06.2022

Entlassfeier Absolvia 2022

30.06.2022

Sommerkonzert, ab 19.00 Uhr, Schulgarten

06.07.2022

Dies Latinus (6. Jgst.)

12.07./13.07.2022

Kennenlernstunde der neuen 5. Klassen

13.07.2022

Sommerfest

19.07. - 22.07.2022

Studienfahrten (Q11)

22.07. - 27.07.2022

Tönning-Fahrt (7. Jgst.)

25.07. - 26.07.2022

Teambildungstage I (8. Jgst.)

26.07. - 27.07.2022

Teambildungstage II (8. Jgst.)

3G für Turmair-Archäologen

20211028 122123Götter, Grabungen und gutes Wetter

Am Donnerstag vor den Herbstferien machten sich StRin Dr. Elisabeth Strobl und StDin Christine Geier mit 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wahlkurses Archäologie nach München auf, um dort praktisch und theoretisch in die „Lehre (λόγος, sprich: „logos“) über antike Gegenstände (ἀρχαῖος, sprich: „archaios“)“ hineinzuschnuppern.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke ihre Kenntnisse bei einer kurzen Einführung in das Einmaleins eines Archäologen (Was versteht man unter Restaurierung? Aus welchem Material bestehen antike Statuen? etc.) unter Beweis gestellt und erweitert hatten, durften sie diese sogleich auf verschiedene Kopien antiker Statuen und Stätten anwenden. Besonders das Parthenonmodell mit seinem weltberühmten Giebel, in dem sich Poseidon und Athene um die Vorherrschaft in der Hauptstadt Griechenlands zanken, sowie die im Inneren des Tempels befindliche Statue der siegreichen Göttin beeindruckten die Nachwuchsarchäologinnen und -archäologen sichtlich: Was für eine im wahrsten Sinne des Wortes kolossale Wirkung müssen wohl knapp 12 Meter pures Gold und Elfenbein auf die Tempelbesucher gehabt haben!
Im Anschluss daran ging es auf eigene Grabung: Ausgestattet mit Originalwerkzeug und Fundzettel machten sich die Turmair-Archäologinnen und -archäologen daran, Schätze wie Knochen und Keramikstücke freizulegen, zu katalogisieren und zu interpretieren – wenn man das Fundgut doch auch nur behalten dürfte! Aber was redliche Archäologen sind …
Diese wurden im Anschluss mit Kaiser- bzw. Königswetter belohnt, strahlte doch die Sonne plötzlich fast sommerlich auf den Königsplatz herab; damit stand einer Mittagspause unter freiem Himmel nichts mehr im Wege. Das tiefe Blau über den Säulen der Glyptothek verleitete so manch eine(n) sogar dazu, sich in Griechenland zu wähnen … - allerdings war für Träumereien nicht viel Zeit, galt es doch im Anschluss noch die Schätze der Glyptothek zu entdecken:
Einerseits mittels fachkundiger Führung, andererseits durch eigenes Betrachten und Nachdenken gewannen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler weitere Einblicke in die Welt der ‚Profi-Archäologie‘, deren eindrucksvollstes Beispiel in München wohl die Ägineten sind: eine Reihe von Skulpturen aus dem Giebel des Aphaia-Tempels auf der Insel Ägina, die das Kampfgeschehen im Trojanischen Krieg nachbilden. Doch wer an dieser Stelle an starre Figuren in ewiger Blässe denkt – weit gefehlt: Mittels Farbrekonstruktion bereits in Teilen ‚animiert‘, hauchten die Schülerinnen und Schüler durch ihre Theaterkünste den kämpfenden Griechen und Trojanern endgültig (wieder) Leben ein! Und so verwundert es nicht, dass der Zeitpunkt der Rückfahrt geradezu überraschend kam – doch gehen wir schon bald wieder auf Grabung: Für all diejenigen Archäologinnen und Archäologen, die die erste Exkursion nicht wahrnehmen konnten, ist eine zweite Fahrt nach München für den 16. Dezember geplant.
Abschließend sei sowohl dem Elternbeirat als auch dem Verein der Freunde des Johannes-Turmair-Gymnasiums ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung dieses kulturellen Angebots gedankt!
StRin Dr. Elisabeth Strobl