Portrait JTG

von Donau TV

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Natur & Umwelt machen Schule

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Schulbroschüre

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Termine

26.10.18 - 12.11.18

Indienaustausch - Lotus Valley Highschool, Neu Delhi

08.11.2018 - Donnerstag

"Turmair liest": Lesung aus dem Jugendbuch TREPPE IN DIE ANDERE ZEIT, Dr. Hans Irler

09.11.2018 - Freitag

Gedenktag 80 Jahre Reichspogromnacht

Prävention: Alkohol u. Drogen im Straßenverkehr
8:40-10:10: 10a
10:30-12:00: 10bc

14.11.2018 - Mittwoch

Pädagogischer Elternabend 19.00 Uhr
"Mit Büchern unsere Kinder stärken"
Vortrag Dipl. Soz.Päd. u. Buchhändlerin D. Dombrowsky
Regensburg

16.11.2018 - Freitag

Bundesweiter Vorlesetag

22.11.2018 - Donnerstag

Demokratieprojekt mit Witek Chmielewski (I) Vorgespräch/Theorieteil

Kunst-/Literaturprojekt Iwona Chmielewska, 5. Klasse

1. Elternsprechtag 8.-12. Jahrgangsstufe

26.11.2018 - Montag

Festakt - UMWELTSCHULE
9:00 Empfang, anschl. Preisverleihungen, Ende ca. 13:00 Uhr

 

MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Studienfahrt Prag Q12

 

Am Montagmorgen war es so weit: wir 21 Schüler aus der Q11 brachen zusammen mit unseren Lehrkräften Herrn Brandhuber und Frau Volland auf nach Prag, wo drei erlebnis- und lehrreiche Tage auf uns warten sollten.

 

Als wir nach der mehrstündigen Busfahrt schließlich am Nachmittag in Prag ankamen, ging es, nach einer kurzen Pause zum Geldwechseln und Zimmerbeziehen, auch gleich mit unserem Programm los: Zuallererst stand eine Führung durch die Prager Innenstadt an, wobei wir bei sommerlichen Temperaturen von unserer Führerin Elena die wichtigsten Plätze, Statuen, Gebäude und Museen (allen voran das Schokoladenmuseum) gezeigt bekamen. Nachdem wir so also einen guten Überblick über die Stadt bekommen hatten, hatte sich leider auch das Wetter gewandelt, wobei wir zum Glück „gerade einmal zwei Minuten“ auf die nächste Straßenbahn warten mussten und so zwanzig Minuten in strömendem Regen standen – wobei uns Herr Brandhuber von der überdachten Haltestelle aus freundlich auslachte, weil wir dumm genug waren, ihm tatsächlich zu glauben. Zurück im Hotel hatten wir dann genug Freizeit, um bis zum Schwarzlichttheater am Abend wieder trocken zu werden.

 

Mit diesem erfreulichen Abend und dem Lied „The Witch Doctor“, das während der Vorstellung so oft gespielt wurde, dass alle Text und Melodie auswendig konnten und das auch zur Genüge auf dem Heimweg demonstrierten, endete unser erster Tag in Prag.

 

Am Dienstag ging es gleich am Vormittag weiter im Programm mit einer Führung durch die Prager Burg, wo wir unter anderem aus denselben Fenstern sahen, aus denen man zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges noch Adlige geworfen hatte, sowie einer Tour durch die innerhalb der Burgmauern gebaute Prager Kathedrale. Dort konnten wir zum Beispiel „unseren“ Veit mit der Statue des heiligen Veit vergleichen oder das allen Deutschen innewohnende Talent, kleine Brezen in riesigen Glasfenstern auf Anhieb zu entdecken, demonstrieren. Elena, die uns auch hier führte, zeigte sich entsprechend beeindruckt. Abschließend verließen wir die Burg durch das berühmte Goldene Gässchen.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen war es schließich Zeit für eine Besichtung der Brauerei „U Fleku“, in der wir lernten, wie Bier hergestellt wird – sofern wir nicht zu abgelenkt von den Bierkrügen vor uns waren, die uns zum Probieren ausgeschenkt wurden. Außer diesem wichtigen Wissen nahmen wir auch noch jeder ein Weißbierglas mit, das uns von der Brauerei geschenkt wurde. Da es ziemlich unpraktisch gewesen wäre, 23 Gläser quer durch Prag zu schleppen, war es ganz gut, dass unser Programm für Dienstag hier endete und somit die meisten wieder ins Hotel zurückkehrten. Den restlichen Tag vertrieben wir uns in kleinen Gruppen also mit Pokern, Einkaufen, Essen oder einer weiteren Pragführung, weil wir davon in unserem normalen Programm ja nur drei hatten, und es unglaublich viel Sinn macht, auf eine Geisterführung zu gehen, während es noch hell ist. Auch am Dienstag ließen wir es uns nicht nehmen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit „The Witch Doctor“ zu singen, was uns in der Straßenbahn einige komische Blicke einbrachte, die aber von uns überwiegend nicht bemerkt wurden, da die eine Hälfte zu sehr damit beschäftigt war, zu singen, die andere damit, Pokémon Go zu spielen oder so zu tun, als würden sie nicht zu uns gehören.

 

 

 

Am Mittwoch war unsere Stammführerin Elena bereits ein fester Bestandteil unserer Gruppe geworden. Das merkte man zum Beispiel daran, dass sie ihren Sohn zur Führung „Prag für Naturwissenschaftler“ mitnahm, der übrigens im Rahmen des Pragaustauschs selbst kurzzeitig am JTG gewesen war, oder auch daran, dass die Gruppe, die Dienstagabend die Geistertour durch Prag gemacht hatte, Elena zum Teil ihre Arbeit abnahm und einfach das erzählte, was sie am Abend zuvor gehört hatte. So erfreulich das auch war, am Ende dieser letzten Führung hieß es sich von Elena zu verabschieden, was wir schweren Herzens auch taten.

 

Den Abschluss einer wundervollen Studienfahrt bildete schließlich eine abendliche Schiffahrt über die Moldau, wobei wir das ganze Schiff für uns hatten und so alle zusammen lauthals wieder „The Witch Doctor“ sangen (wirklich alle – es gibt Beweise).

 

Donnerstagmorgen war es schließlich Zeit, Prag „Na Schledanou“ zu sagen, unsere Koffer zu packen, die Dankeskarte für Herrn Brandhuber hastig im Bus fertigzustellen, weil es verdammt schwer ist, eine gut zwanzigköpfige Gruppe von Teenagern abends spontan zu koordinieren, und diese zusammen mit kleinen Mitbringseln für unsere Lehrer zu überreichen.

 

Mit unserer Ankunft in der Busbucht gegen Mittag war unsere Studienfahrt dann endgültig vorbei, und wir alle gingen nach Hause, natürlich nicht ohne die geschenkten Weißbiergläser zu vergessen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Brandhuber für die hervorragende Organisation und die vollkommen gelassene Durchführung der Studienfahrt sowie bei Frau Volland für ihre Lachanfälle, die uns jedes Mal aufs Neue von Herzen mitlachen ließen!

 

Elisabeth Konrad, Q12; OStR Peter Brandhuber