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Natur & Umwelt

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MINT-freundliche Schule

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Schulbroschüre

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Termine

04.11.19 - 15.11.19

Wettbewerb Informatik-Biber

05.11.2019

Berufsinformationsabend für 10. Jgst. und Q11

18.00 - 20.00 Uhr

06.11.2019

17:00 - 19:30 Uhr:

1. Elternsprechtag 5.-7. Jgst.

12.11.2019

Vorlesewettbewerb 6. Jgst.
1. Std.: 6abd
2. Std.: 6ce

15.11.2019 

Bundesweiter Vorlesetag

21.11.2019

17:00 - 19:30 Uhr:

1. Elternsprechtag 8.-12. Jgst.

01.12.19 - 06.12.19

Skilager - 6. Jgst.
Gruppe I: 6abc

08.12.19 - 13.12.19

Skilager - 6. Jgst.
Gruppe II: 6de

09.12.2019

13:15 - 16:00 Uhr: Bewerbungsseminar Q11 im Rahmen der StuB, AOK/Sparkasse

19:00 Uhr: Elternabend 10. Jgst. - Oberstufeninformation
anschl. Klassenelternabend

13.12.2019

09:00 - 12:30 Uhr: 4. Demokratiekonferenz

17.12.2019

19:00 Uhr: Weihnachtskonzert

09.01.2020

07:55 - 12:45 Uhr: DRUG STOP-Präventionsveranstaltung 9ab

14.01.2020

Schulinterner Jgst.test Deutsch 6. Klassen
2./3. Std.

Auf in die Steinzeit!

Vor zwei Jahren erhielt das Johannes-Turmair-Gymnasium vom Kultusministerium die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“. Dass auf die Naturwissenschaften ein besonderer Fokus gelegt wird, zeigen unter anderem die außergewöhnlichen Aktivitäten im Fach Biologie, zum Beispiel im Wahlfach „Nachwachsende Rohstoffe“. Im Rahmen dieses Kurses experimentieren Schüler aus allen Jahrgangsstufen regelmäßig im Labor der Straubinger Hochschule. Für eine Gruppe von naturwissenschaftlich versierten Oberstufenschülern standen in den letzten Monaten unsere Steinzeit-Vorfahren im Mittelpunkt ihrer Forschungen. Diese Schüler machten sich unter der Leitung von Herrn Brandhuber und Frau Solleder auf eine Reise in die ferne Vergangenheit. Im Neanderthal wollten sie den menschlichen Stammbaum zurückverfolgen und ihr Wissen über den Homo neanderthalensis vertiefen.
Der erste Programmpunkt war gleich ein Highlight der Fahrt: Im Rheinischen Landesmuseum Bonn empfing Herr Dr. Schmitz, Leiter des Projekts des dort ausgestellten Neanderthalerfundes, die Gruppe und führte sie durch das Museum. Durch seine Ausführungen zur wissenschaftlichen Arbeit im Fach Paläoanthropologie konnten die Schüler genauer hinter die Kulissen blicken, neue Aspekte erfahren und bereits Gelerntes wiederholen, während das Originalskelett vor ihnen in der Vitrine lag.
Am nächsten Tag ging es dann ins Neanderthal, wo ein Besuch des gleichnamigen Museums geplant war. Unter dem Motto „Schüler forschen, Experten begleiten“ konnten die Schüler ihr Wissen über den Neanderthaler unter Beweis stellen, indem sie zu spezifischen Themen wie Ernährung, Körperbau oder Forschungsmethodik Zusammenfassungen erstellt3en und so Führungen durch das Museum und durch die Entwicklung der Menschheitsgeschichte ermöglichten. Anschließend besichtigte die Gruppe den Fundort des Neanderthalers einige 100 Meter vom Museum entfernt.
Das Arbeiten am Originalschauplatz machte Lust auf weitere Aktionen. Tags darauf besuchten die Schüler verschiedene Workshops, zum Beispiel zum Thema „Humanfossilien“. Hier untersuchten sie selbstständig Schädel und lernten aufgrund verschiedener Merkmale wie Gehirnvolumen, Kiefer- und Gesichtsschädelform, „ihren“ Schädel einer Menschenart zuzuordnen. Beim Workshop mit dem Titel „Auf der Jagd“ konnte man mit Speerschleudern, Pfeil und Bogen und einer Zielscheibe in Form eines Rehs selbst testen, wie die Steinzeitmenschen jagten. Die Euphorie unter den Jugendlichen, das Tier zuerst zu „erlegen“, war groß. Zuletzt bekam die Gruppe eine Führung durch das steinzeitliche Wildtiergehege. Die sogenannten Heckpferde („Tarpane“) stellten hierbei das Highlight dar, da die Tiere sich sehr nah zur Gruppe wagten und sogar auch streicheln ließen. Ein kleiner Rundgang zeigte die Größe des Geländes und die enorme Biodiversität, auf die sehr viel Wert gelegt wird. Zwischen Laubwäldern fanden sich unbestellte Grünflächen und weitreichende Weideteile, auf denen sowohl Wisente als auch Auerochse Auslauf bekommen.
Zum Abschluss der gelungenen Fahrt waren sich alle einig, dass das vielfältige und ausgewogene Programm für jeden Einzelnen interessant und spannend war und man mit vielen neuen Erkenntnissen in den Unterricht zurückkommt.