Frankreich-Austausch 2019

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Frühmorgens startete unsere Gruppe, die aus Schülern und Schülerinnen sowie unseren zwei Lehrerinnen Frau Reiser und Frau Meindl bestand, mit viel Aufregung, Vorfreude und einer Menge an Gastgeschenken die 12-stündige Busfahrt. Nach einer langen Fahrt durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Frankreich, auf der wir schon bei den Pausen Erfahrungen fürs Leben sammeln konnten ( z.B. dass man nicht bei einem Burgerking in der Schweiz essen sollte, weil das ungefähr dreimal so teuer ist wie in Deutschland) kamen wir am Abend endlich in Voiron an. Sofort wurden wir von unseren Austauschpartnern und deren Familien begrüßt und alle freuten sich schon darauf, an den im Oktober stattgefundenen Gegenbesuch der Franzosen in Straubing anzuknüpfen.
Den Samstagabend verbrachten alle in ihren Gastfamilien, wo wir natürlich erst einmal typisch französisches Essen, wie z.B. Quiche oder Ratatouille bekamen. Auch den Sonntag übernahmen wir etwas mit unseren Gastfamilien, ein paar waren Schlittenfahren, andere machten eine Wanderung in der Umgebung von Voiron und ein Großteil traf sich im Lasertag, wo die Franzosen haushoch gegen die Deutschen gewannen. Am Montag startete schließlich das ,,offizielle´´ Programm mit einem Tagesausflug nach Lyon, der drittgrößten Stadt Frankreichs. Mit einer Stadtführerin erkundeten wir schließlich das zauberhafte Zentrum der Stadt, wo wir neben dem Besichtigen der Basilika auch über den Wochenmarkt schlenderten. Bei einem Kurzausflug am Mittwoch nach Chambéry, einer charmanten Kleinstadt, konnten wir noch einmel Souvenirs und Mitbringsel kaufen, um auch unseren Familien etwas französische Kultur mitzubringen. Am Donnerstag machten wir unseren zweiten großen Ausflug. Diesmal ging es nach Grenoble. In der Früh fuhren wir mit sehr alten Gondeln, denen nicht alle Schüler ihr Vertrauen schenkten, zur Bastille hoch, einer früheren Festigungsanlage oberhalb der Stadt. Leider konnten wir den schönen Ausblick auf die Stadt nicht ganz genießen, da es auf einmal sehr kalt und windig war. Nachdem wir wieder unten waren, erkundeten wir in Kleingruppen das Stadtzentrum, was für viele noch einmal die Gelegenheit zum Shoppen war. Mit vielen Tüten und natürlich neuen Eindrücken kehrten wir am Abend zurück. Zum Abschluss besuchten wir am Freitagnachmittag noch die Destillerie des legendären Chartreuselikörs, der heute weltweit verkauft wird. Diese befindet sich mitten in Voiron. Das Geheimrezept des bekannten Likörs, das 1605 an die Kartäusermönche übertragen worden ist, stellt heute noch ein Rätsel dar, da kein Außenstehender weiß, wie man den Likör genau herstellt.
Nach einem lustigen gemeinsamen Abend mit unseren Austauschpartnern und deren Familien, bei dem wir nochmal bestens versorgt wurden und anschließend noch gemeinsam sangen und tanzten, nahmen wir Abschied von unseren Gastfamilien. Auch ein paar Tränen wurden vergossen, da bei diesem Austausch mehrere neue Freunde gefunden worden sind und wir alle die Woche in unserem wunderbaren Nachbarland genossen haben.
Merci beaucoup et au revoir! On viendra. Vielen Dank und auf Wiedersehen! Wir werden zurückkehren!
Schülerinnen der 10a