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MINT-freundliche Schule

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Schulbroschüre

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Termine

30.05. - 04.06.2022

JTG-Schüler in Prag

24.06.2022

Entlassfeier Absolvia 2022

30.06.2022

Sommerkonzert, ab 19.00 Uhr, Schulgarten

06.07.2022

Dies Latinus (6. Jgst.)

12.07./13.07.2022

Kennenlernstunde der neuen 5. Klassen

13.07.2022

Sommerfest

19.07. - 22.07.2022

Studienfahrten (Q11)

22.07. - 27.07.2022

Tönning-Fahrt (7. Jgst.)

25.07. - 26.07.2022

Teambildungstage I (8. Jgst.)

26.07. - 27.07.2022

Teambildungstage II (8. Jgst.)

Besuch der Gedenkstätte Dachau

 

Mit hohen Erwartungen stiegen die SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufe am Dienstag, den 28. Juni, in die Busse und fuhren am Morgen los, um die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau zu besichtigen. Pünktlich um 10 Uhr erreichten die SchülerInnen die Gedenkstätte und begannen direkt sich interessiert umzuschauen. Das weitläufige Gelände mit dem Wirtschaftsgebäude im Vordergrund, dem Appellplatz und den beiden rekonstruierten Wohnbaracken beeindruckte die SchülerInnen bereits beim Anblick von außen. Einige besuchten während der freien Besichtigungszeit die Krematorien, die sich hinter den tristen Überresten der anderen Baracken befinden. Die meisten besichtigten die Hauptausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude: Diese Ausstellung thematisiert das Schicksal der Gefangenen, ihren grausamen Alltag und die medizinischen Versuche an Häftlingen, unter anderem Höhen- und Kälteversuche sowie Malariaexperimente. Die vielen intensiven Eindrücke warfen selbstverständlich Fragen auf, die im Anschluss in einer Führung über das Gelände von Frau Markgraf, einer Geschichtslehrerin eines Münchner Gymnasiums, ausführlich beantwortet wurden. Nach dem Treffen auf dem Appellplatz führte Frau Markgraf die SchülerInnen in den Schatten der Baracken. Dort wurden Fragen zu den Außenlagern und der Größe des Konzentrationslagers Dachau beantwortet, welches nicht nur auf die für den Besucher sichtbare Fläche von 700 auf 400 Metern beschränkt ist. Beindruckt waren die SchülerInnen auch von der Skulptur der Gedenkstätte, die gefangene, ausgehungerte und entmenschlichte Figuren in einem Stacheldraht zeigt. Weitere Fragen wurden direkt vor Ort beantwortet; so brachte Frau Markgraf die Gruppe zum Gefängnis des Konzentrationslagers, dem sogenannten „Bunker“; sie erzählte über die Bestrafungen, die die Gefangenen aushalten mussten, und rührte damit den ein oder anderen zu Tränen. Bei einem kurzen Rundgang durch den Teil des Bunkers, indem sich die Dunkelkammern befanden, die zur Folter durch sechs Wochen langen Lichtentzug benutzt wurden, waren die SchülerInnen fast sprachlos. Der Gang zum Krematorium und dem Friedhof machte einige fassungslos. Frau Markgraf erzählte, dass die Nazis, nachdem die Asche der Toten zu viel wurde, einfach Löcher aushuben und sie in der Erde verscharrten. Weitere Details, die sie während der Besichtigung der Gaskammer erzählte, und der Anblick der Öfen, ließen keinen unberührt. Am Ende unseres Aufenthalts bedankte sich Frau Hertenstein herzlich bei der engagierten Geschichtslehrerin Frau Markgraf.