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Schulbroschüre

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Termine

16.07.2021

Verabschiedung Absolvia

29.07.2021

Zeugnisvergabe

 

 

Griechisch

Jeder Abiturient hat als Zulassung zum Abitur eine Seminararbeit anzufertigen. Am Johannes-Turmair-Gymnasium wurde in den Fächern Latein und Griechisch das Seminar „Innovation in der Antike“ angeboten. Dabei ging es um die Fortschritte in den verschiedensten Bereichen, wie Bautechnik (Wasserleitungssystem, Stadionbau), Waffentechnik (Katapulte, Belagerungsmaschinen). Aber auch mit Medizin, Ernährung und Philosophie haben sich die Schüler beschäftigt. So hat sich Maxim Buchner (Q 12), der auch für seine Abiturprüfung die Fächer Latein und Griechisch gewählt hat, in die platonische und aristotelische Philosophie eingearbeitet, und zwar in die Metaphysik. Dabei untersuchte er, wie die beiden Philosophen die Welt erklärten und welcher letzte Sinn dahintersteckt oder, wie es Goethes Faust sagt, die zeitlos gültige Frage, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. In der Auseinandersetzung mit Platons Ideenlehre unterscheidet Aristoteles zwischen Form und Materie. Alles Lebendige kennt das Prinzip der Bewegung und dahinter steht ein Impulsgeber, der sog. unbewegte Beweger. Und damit erklärt Aristoteles den letzten Urgrund aller Dinge. Für die hervorragende Auseinandersetzung mit dieser anspruchsvollen Fragestellung wurde Maxims Seminararbeit von der Elisabeth-Saal-Stiftung als eine der besten Seminararbeiten Bayerns ausgezeichnet. Im Beisein von Schulleiterin Andrea Kammerer und Kursleiter Albert Jungtäubl bekam Maxim Buchner in Anerkennung seiner großartigen Leistung eine Urkunde, das Sachbuch „Demopolis“ und einen Geldpreis überreicht.