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Schulbroschüre

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Termine

30.05. - 04.06.2022

JTG-Schüler in Prag

24.06.2022

Entlassfeier Absolvia 2022

30.06.2022

Sommerkonzert, ab 19.00 Uhr, Schulgarten

06.07.2022

Dies Latinus (6. Jgst.)

12.07./13.07.2022

Kennenlernstunde der neuen 5. Klassen

13.07.2022

Sommerfest

19.07. - 22.07.2022

Studienfahrten (Q11)

22.07. - 27.07.2022

Tönning-Fahrt (7. Jgst.)

25.07. - 26.07.2022

Teambildungstage I (8. Jgst.)

26.07. - 27.07.2022

Teambildungstage II (8. Jgst.)

Gorgonen gegen Corona

 

Wer oder was ist 3G im antiken Mythos? Die Griechisch-Schüler der Klassen 8-12 des Turmair-Gymnasiums stellten dies schon in der ersten Szene ihres Theater-Projekts anschaulich klar: Es sind die drei Gorgonen, Sagengestalten mit scheußlichen Schlangenhäuptern. Die bekannteste: Medusa. Ihre Wirkung: fatal. Wer ihr ins grässliche Gesicht blickt, wird augenblicklich zu Stein. Glaubt dies etwa jemand nicht? Natürlich: der „Gorgona-Leugner“.
Aber der Reihe nach: Medusa, einst ein bildhübsches Mädchen, war sich zu schön für alle sterblichen Freier. Allein dem Gott Poseidon schenkte sie ihr Herz und – Skandal! – begab sich zum Liebesspiel mit ihm ausgerechnet in den Tempel der Athene. Empört über den „geilen geistlosen Gott“ verwandelt diese die hübsche Medusa kurzerhand in ein hässliches Ungeheuer. Wer kann sie besiegen? Richtig: Perseus, Sohn des Zeus – „ein Halbgott, ein Heros, ein Held“. Freilich bedarf es dazu nicht nur eines heroischen Bizeps, sondern auch göttlicher Frauenpower: Athene, die Göttin des Geistes, der das „lüsterne Mistvieh“ ein Dorn im Auge ist, erklärt ihm den genialen Trick mit dem Spiegel-Schild. Dadurch behält Perseus sein Opfer stets im Blick, ohne selbst zu versteinern. Schließlich hat er Respekt vor der Gorgone – anders als drei freche kleine Meeresnymphen, die in ihren schrillen Röckchen für Stimmung sorgen: Sie werden, ebenso wie der „Gorgona-Leugner“, zu Stein. Perseus aber wird zum strahlenden Sieger. Tierischer Nebeneffekt: Aus dem blutigen Hals der enthaupteten Medusa entspringt das geflügelte Pferd Pegasus. Mit diesem geht Perseus auf Weltreise, um die schöne Andromeda zu befreien.
Applaus für das glückliche Hochzeitspaar und die jungen Schauspieler, die das Stück mit großem Elan Corona zum Trotz einstudiert hatten! Pandemiebedingte Ungewissheiten vermochten weder Enthusiasmus noch Kreativität zu bremsen. Und der Einsatz hat sich gelohnt: Der am Johannes-Turmair-Gymnasium traditionell im Februar stattfindende „Griechische Abend“, für den das Medusa-Theater ursprünglich gedacht war, konnte zwar auch dieses Jahr nicht wie üblich abgehalten werden. Dafür gab es unter strenger Einhaltung der Corona-Regeln vier vormittägliche Live-Aufführungen vor Schülern. Wer nicht in deren Genuss kam, hatte am Mittwoch die Gelegenheit, bei einem digitalen „Griechischen Abend“ eine Filmaufnahme des Theaters anzusehen und noch manch Wissenswertes zu erfahren, z.B. über das Wort „Hygiene“, dessen altgriechischen Ursprung und neugriechische Verwendung. Für die bei einem solchen Event üblichen 3G – Gyros, Getränke und Geselligkeit – musste man dann freilich zu Hause selbst sorgen.
Birgit Mania